Xteink X3: Der kleinste E-Reader der Welt ist da
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News ~2 Min. Lesezeit 7. April 2026

Xteink X3: Der kleinste E-Reader der Welt ist da

Nach dem X4 legt Xteink nach: Der X3 ist noch kleiner, noch schärfer – und bringt NFC, Gyroskop und Qi2-Magnete mit.

Xteink hat es tatsächlich noch kleiner gemacht. Nach dem Xteink X4, der bereits einer der kompaktesten E-Reader auf dem Markt war, legt das kleine Shenzhen-Team jetzt nach: Der Xteink X3 ist seit Anfang April 2026 offiziell erhältlich – und er setzt neue Maßstäbe dafür, wie klein ein E-Reader sein kann.

Ich habe das Gerät bereits ausgepackt – das Unboxing gibt es als Short auf dem Kanal. Das ausführliche Review folgt in Kürze.

Was ist neu beim X3?

Auf den ersten Blick sieht der X3 aus wie ein geschrumpfter X4 – und genau das ist er. Mit einem 3,7-Zoll-E-Ink-Display, Abmessungen von 98 × 64 × 5 mm und einem Gewicht von gerade mal 58 Gramm ist er nochmals spürbar kleiner und leichter als sein Vorgänger. Zum Vergleich: Eine Kreditkarte misst 85,6 × 54 mm. Der X3 ist kaum größer.

Trotz des kleineren Displays ist die Auflösung gestiegen: 250 PPI statt 220 PPI beim X4. Das Bild ist also schärfer – auch wenn die Frage, wie gut sich Text auf 3,7 Zoll lesen lässt, dem Review vorbehalten bleibt.

Was der X3 gegenüber dem X4 neu mitbringt

  • NFC – für zukünftige Funktionen und einfacheres Pairing
  • Gyroskop – ermöglicht ein Shake-to-Turn-Feature zum Umblättern per Schütteln
  • Überarbeitetes Button-Layout – kompakter und intuitiver
  • Verbesserte Magnetanbindung – jetzt mit offizieller Qi2-Kompatibilität, direkt MagSafe-kompatibel mit iPhones ab dem 17er

Der letzte Punkt ist besonders relevant: Während der X4 noch Adapter-Ringe für viele iPhones benötigte, klebt der X3 dank erweiterter Magnetkompatibilität direkt an der Rückseite von Qi2-kompatiblen Smartphones wie dem iPhone 17.

Was bleibt gleich?

Vieles. Der ESP32-Chip ist identisch, der 650-mAh-Akku ebenfalls – und damit auch die bewährte Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen bei 1–3 Stunden täglichem Lesen. Eine 16-GB-MicroSD-Karte ist im Lieferumfang, erweiterbar bis 512 GB. Unterstützte Formate: EPUB, TXT, JPG, BMP.

Ein wichtiger Unterschied, der aufhorchen lässt: Der X3 verzichtet auf USB-C und setzt stattdessen auf magnetische Pogo-Pin-Kontakte zum Laden. Praktischer beim Andocken, aber kritisch wenn das Ladekabel verloren geht.

Und noch etwas, das potenzielle Käufer wissen sollten: CrossPoint Reader – die beliebte Community-Firmware, die den X4 erheblich aufwertet – ist derzeit noch nicht für den X3 verfügbar. Der Entwickler arbeitet an einer kompatiblen Version. Wer also auf die erweiterten Funktionen von CrossPoint angewiesen ist, sollte noch etwas warten.

Preis & Verfügbarkeit

Der Xteink X3 ist ab sofort direkt über xteink.com erhältlich – in den Farben Space Black und Frost White, zum Preis von 79 US-Dollar (plus Versand). Das sind 10 Dollar mehr als der X4, obwohl der Bildschirm kleiner ist. Kompaktheit hat ihren Preis.

Das ausführliche Review erscheint zeitnah hier auf Gadget-Kompass.

Kevin – Autor bei Gadget Kompass

Kev

Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit Technik, Gadgets und allem, was sich im Retro-Bereich tut. Handhelds, ausgefallene Gadgets und Kram aus meiner Vergangenheit – genau das treibt mich an. Neben Gadget Kompass betreibe ich den YouTube-Kanal Kevs Techupdate, wo ich all das auch im Video-Format aufbereite.

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